Warum bist du Texter? – 5 Gründe eines Wortliebhabers

Texter – ein Beruf, für den es Leidenschaft, Wortgewandtheit und Kreativität bedarf. Nur Texter aus ganzem Hezen schreiben Texte die hängen bleiben. Die überzeugen und die etwas bewegen. Doch warum ergreift jemand diesen Beruf? Welche Beweggründe machen einen guten Texter aus? In diesem Artikel werden wir uns mit fünf dieser Beweggründe beschäftigen:

“Ich kenne nichts auf der Welt, das eine solche Macht hat wie das Wort. Manchmal schreibe ich eines auf und sehe es an, bis es beginnt zu leuchten.”

Emily Dickinson, Dichterin

Die Liebe zur Sprache

Die wohl wichtigste Voraussetzung für einen guten Texter ist die Liebe zu Worten. Wer schon als Kind nicht genug vom Lesen bekommen konnte und Nachts mit der Taschenlampe unter der Bettdecke Seite für Seite verschlungen hat, der wird wohl auch im Laufe seines Lebens nicht aufhören, dieser Leidenschaft nachzugehen. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem aus einem leidenschaftlichen Leser ein Texter wird. Der Moment, in dem der Stift oder die Tastatur in die Hand genommen werden, um die ersten eigenen Wörter zu Papier zu bringen. Es entwickelt sich ein eigener Stil mit Wörtern zu spielen, sie gezielt einzusetzen und jede noch so schwierige Situation, jeden noch so komplizierten Umstand in Worte zu fassen. In diesem Moment wird die Sprache zum wichtigsten Werkzeug und von nun an zum ständigen Begeiter.

Ein Kunstwerk aus Worten

Wenn ein Texter eines liebt, dann ist es mit seinen Worten etwas zu bewegen. Das kann natürlich auch schon mit relativ trockenen Informationstexten passieren. Doch die Kür ist es, mit Texten Bilder zu erschaffen. Worte so einzusetzen, sie so miteinander zu kombinieren, dass der Leser anfängt zu träumen und sich das Geschriebene bildlich vorstellt. Damit ist das erreicht, was jeder gute Text möchte: den Leser in seinen Bann zu ziehen.

„Schreibe kurz – und sie werden es lesen. Schreibe klar – und sie werden es verstehen. Schreibe bildhaft – und sie werden es im Gedächtnis behalten.

Joseph Pulitzer, Journalist

Somit kann man also sagen, dass jeder Texter im Grunde auch ein Künstler ist, der Bilder zeichnet – nur, dass diese Bilder nicht mit einem Pinsel auf eine Leinwand gemalt werden, sonder mit Tinte auf Papier.

Auf die Details kommt es an

Texter sind detailverliebt. Natürlich können sie, wenn es drauf ankommt, kurz und knapp, präzise und prägnant schreiben. Aber das Schöne an diesem Medium ist, dass es das detaillierteste ist. Angefangen bei einem Buch, welches viel mehr Details und Kleinigkeiten verrät, als seine Verfilmung, die oft mit nur 120 Minuten auskommen muss. Oder die Titelstory in der Zeitung, die eine ganze Seite mit Buchstaben füllen darf, wohingegen der gleiche Bericht im Radio oder Fernsehen auf nur eine Minute beschränkt ist. Das geschriebene Wort hat das Privileg, ausschweifen zu dürfen ohne aus der Norm zu fallen oder langweilig zu werden – wobei letzteres natürlich von der Qualität des Texters abhängig ist. Die Liebe zum Detail und der Wille, dem Leser wirklich alles Wichtige zu vermitteln, erfüllt jeden guten Texter mit Zufriedenheit, Stolz und Wohlbefinden.

Das Ritual Lesen

So wie ein Tischler die glänzenden Augen seiner Kunden liebt, wenn sie ihr neues Möbelstück erhalten – so wie es den Arzt mit Stolz erfüllt, seinen Patienten gesund zu sehen – so treibt es einen Texter an, zu wissen, dass seine Arbeit gelesen wird. Denn das Ritual Lesen begleitet einen Texter, wie zu Beginn geschrieben, oft von Kindesbeinen an. Zu wissen, dass jetzt jemand anderes mit der Taschenlampe unter der Bettdecke oder auch nur interessiert vor dem PC-Bildschirm sitzt und den eigenen Text liest, erfüllt ihn mit Stolz. Lesen hat etwas Besonderes. Etwas beruhigendes und meditatives. Und zugleich vermittelt das Lesen eines guten Textes Wissen. Lesen ist Informationsbeschaffung, weckt und fördert Interessen. Ein Texter schenkt seinem Leser ein paar wertvolle Minuten, in denen dieser in eine andere, von ihm ausgewählte Welt verschwinden kann – um danach mit neuen Erkentnissen, neuen Träumen oder neuem Mut in seine Realität zurückzukehren.

Voller Neugier

Ein Texter schreibt nicht nur. Er recherchiert, interviewt, reist, lernt kennen und findet heraus. So ist es kein Wunder, dass von Natur aus neugierige Menschen ihre Erfüllung im Texten finden können. Denn ob journalistisch, werblich oder als Autor – für jede Art von Text werden Informationen gebraucht. Informationen, die der Texter mit seiner Arbeit zum Leben erweckt. Und eben dieser Prozess der Informationsbeschaffung ist der fünfte Grund, warum ein Texter tut was er tut. Mit jedem Interview lernt er einen neuen spannenden Menschen und seine Geschichte kennen. Bei jeder Recherche erfährt er etwas Neues über die Welt um ihn herum. Mit jedem Gespräch kann er sich in seinem Kopf die nächste Geschichte zusammenlegen. Sowohl der Texter als auch der Text selbst leben von Neugier, Aufgeschlossenheit und Wissensdurst – und genau diese Eigenschaften hat ein guter Texter im Blut.

Einen Texter machen viele besondere Eigenschaften aus. Richtig eingesetzt schenken sie ihm die Fähigkeit mit Worten zu malen. Mit Worten zu spielen und mit ihnen zu beeinflussen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Texter mit Herz sind, dann sind Sie hier bereits richtig. Das geschriebene Wort kann viel bewegen, vielleicht auch in Ihrer Firma, Ihrem Leben oder auch einfach nur, indem Sie sich mit einem leckeren Tee mal wieder in den Lesesessel setzen und ein gutes Buch zur Hand nehmen.

1 Kommentar